Künstler Manfred Reinhart
Nach der Steinbildhauerlehre Studium in Italien am ,,Istituto statale d'arte di Firenze", Corso di Perfezionamento für Plastisches Gestalten

Anschließendes Studium der Bildhauerei an der "Accademia di Belle Arti di Carrara", bei Prof. Pier Giorgio Balocchi. Diplomarbeit mit "summa cum laude".

Mitglied im "Bundesverband Bildender Künstler".

Dozent für Portraitplastik im Fachbereich Gestaltung am "Europäischen Fortbildungszentrum für das Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerk" in Wunsiedel.


Symposien:

- "Simposio internazionale di scultura all´aperto" in Nanto/Vicenza (Italien).
- Internationales Bildhauersymposium in Sozopol/Bulgarien
- Teilnahme am Internationalen Bildhauersymposium in Wunsiedel.
- Symposium Neckarsteinacher Kunstweg-Tage 2004.
- Internationales Bildhauersymposium in Oberaurach.
- Internationales Bildhauersymposium Litzendorf / Memmelsdorf 2009.
- Internationales Bildhauersymposium "Flussgesichter am Obermain" 2014.
- Internationales Bildhauersymposium am Europoäischen Fortbildungszentrum für
das Steinmetz und Bildhauerhandwerk in Wunsiedel "Kunst in Stein" 2015.
- Internationales Bildhauersymposium Belpasso (Catania), Sizilien "Oro nero
dell`Etna, vulcano e il mito".

Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen:

- Mostra internazionale di scultura della Fondazione Pagani in Legnano
- Mostra di scultura dell´"Accademia di Belle Arti di Carrara" in Moneglia
- im "Caffè al Teatro", Prato (Florenz)
- Stadthalle in Kulmbach
- Plassenburg Kulmbach
- Altes Rathaus in Gerolzhofen
- Landratsamt Haßfurt
- Führter Kunst-Begegnungen, Schlosspark Burgfarrnbach
- Galerie der Künstler in München
- Palais Stutterheim in Erlangen
- Ritz in Eltmann
- Studio 13, Luitpoldstr. 40, Bamberg
- Galerie im Saal, Eschenau
- "Natur und Mensch" St. Andreasberg (Harz)
- Kunst im Park - Schloss Gereuth 2004
- Skulpturengarten Wiesenburg 2004
- Symposium Neckarsteinacher Kunstweg-Tage 2004
- Preisträger bei der 26. Internationalen Hollfelder Kunstausstellung 2004
- Galerie "sculptur", Sandstraße, Bamberg
- Förderpreisträger der Sparkasse Bayreuth
- Galerie der Sparkasse Ostunterfranken in Haßfurt
- HenryTower in Prag, Tschechien
- Bulgarisches Kulturinstitut Berlin, Leipzigerstr. 114
- 2007 Erimitage Bayreuth
- Focus-Europa "internatinal Contempory Art" auf der Giechburg Scheßlitz
- Kulturcaffè Pommersfelden
- Schloß Weißenstein Pommersfelden
- Grand Hotel in Arenzano, Genua.
- Florarte in Arenzano, Genua.
- Trierenbergart 2010 in Traun (Linz) Österreich.
- Kunst im Treppenhaus 2010 im Karstadt Bamberg.
- Barockgarten Schloss Neudrossenfeld.
- "Giorno e notte" in Torano , Carrara Italien.
- "Sentiments", Stazione Leopolda, Pisa, Italien.
- "Melancholie und Depression", Altes Schloß, Bayreuth.
- Galerie Gustave Courbet in Palavas - Frankreich.
- Das Kunstfest Artbreit in Marktbreit.
- Viareggio Art Project, Musei Civici Villa Paolina Bonaparte - Viareggio - Italien.
- Theatergalerie Freiberg.
- Verlagsgebäude Fränkischer Tag der Mediengruppe Oberfranken Bamberg.
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Künstler - Vita
Manfred Reinhart

Pressespiegel

"Er ist der „fränkische Michelangelo"

„Skulpturen sind mehr als leere Hüllen"

inFranken.de





Kunst 14 Werke von Manfred Reinhart aus Untersteinbach sind momentan im bulgarischen Kulturinstitut in Berlin zu sehen. Damit macht der Bildhauer bundesweit auf sich aufmerksam.

Untersteinbach - „Ich möchte dem Betrachter nichts aufzwingen", bekräftigt Manfred Reinhart. Die Werke des Bildhauers aus Untersteinbach sollen vielmehr „zum Nachdenken anregen".
Zu sehen sind Teile seiner Arbeit in Berlin: 14 Skulpturen von ihm sind bis 3. Januarim bulgarischen Kulturinstitut direkt gegenüber dem Bundesrat ausgestellt. Damit macht der 42-Jährige zum wiederholten Mal bundesweit auf sich aufmerksam. Schon in den vergangenen Jahren hatte er Ausstellungen im Berliner Raum: Seine Werke waren unter anderem im Schloß Wiesenburg bei Berlin zu betrachten.
Unter den 14 Skulpturen, die derzeit ausgestellt sind, findet sich auch sein Werk „Die Denker". „Von der Komposition her" sei es eine besondere Skulptur, erklärt der Bildhauer. Gearbeitet ist das Werk aus italienischem schwarzen Marmor mit gelb- weißen Adern. Die Skulptur „wirkt auf den ersten Blick sehr klassisch, aber durch das Material und durch die Komposition entsteht etwas ganz Neues daraus", betont Manfred Reinhart. Das Werk „Die Denker" stellt vier Köpfe dar, von denen sich drei gleichen. Die Gleichmäßigkeit der Köpfe wird durch den Vierten aufgebrochen, der sich durch die entgegengesetzte Drehung und die besondere Art von den anderen abhebt.
Trotzdem sind die Köpfe nicht unvereinbar: „Alle vier werden durch diese Ader, die quer durch die Köpfe läuft, wieder miteinander verbunden."
Auch wenn seine Werke im In- und Ausland ausgestellt werden und gute Resonanz finden, so arbeitet Manfred Reinhart doch in dem Ort, wo er geboren wurde, in Untersteinbach. Sein Atelier befindet sich am Ortsausgang Richtung Ebrach. Seine Werke jedoch werden im In- und Ausland präsentiert. Momentan läuft es sehr gut: immer wieder werden Werke von ihm verkauft, und er hat auch viele Angebote von Galerien, was „für die Zukunft erfolgversprechend ist" erzählt Manfred Reinhart.

Formen bereichern die Themen.

Der Bildhauer arbeitet figürlich. „Ich habe aber meine eigene Formensprache gefunden", erklärt Manfred Reinhart. Diese Form sei auf verschiedene Bereiche anwendbar, und die Themen und die Themen würden immer wieder durch die Form bereichert.
Der Künstler verarbeitet in seinen Werken „Dinge, die einen gerade bewegen oder interessiere", erzählt er.
„Die Schönheit der Skulptur soll den Betrachter einladen und fesseln", betont Manfred Reinhart. Ihm ist vor allem der ästhetische Aspekt sehr wichtig. Er möchte mit seiner Kunst nicht provozieren, sondern „zum Nachdenken anregen".
„Man muss sich eben darauf einlassen."
Äusserlich gehe es bei einem Werk darum, ob es dem Betrachter gefällt oder nicht.
„Dann kann er eben mehr drin finden", erklärt er. Das kann entweder das sein, was der Künstler selbst in der Skulptur sieht, oder etwas ganz Eigenes, das dem Betrachter in den Sinn kommt. Seine Skulpturen sind nicht nur Hülle oder leere Form: Man kann immer wieder etwas Neues entdecken. „Das ist das was gute Kunst ausmacht" verrät Reinhart.
Ein ganz besonderes Werke von ihm ist auch die Skulptur „Der gute Hirte". Dieses Kunstwerk ist in den letzten Jahren entstanden. Der Bildhauer erklärt: „die Formensprache der Arbeit ist signifikant auch für andere Arbeiten, die in letzter Zeit entstanden sind". Die Skulptur ist aus Bronze gearbeitet und stellt ein Thema aus dem religiös-christlichen Bereich dar. Momentan wird das Werk in der Galerie der Künste in München ausgestellt: Dort ist „der gute Hirte noch bis zum 5. Januar zu sehen.
Manfred Reinhart ist es wichtig, dass sich Menschen Zeit nehmen für die Kunst. Sein Atelier ist immer offen für Besucher, die sich für seine Werke interessieren.
Die Ausstellung ist täglich außer montags von 10 bis 20 Uhr zu sehen.

Nina Kerker
Ausgabe: Fränkischer Tag



Ausstellung Manfred Reinhart stellt im Kellerhaus Pommersfelden aus.

Pommersfelden - Der in Untersteinbach lebende Künstler zeigt über ein Dutzend seiner Skulpturen in Marmor und Bronze. Der Bamberger Matthias Liebel würdigte zur Vernissage am Freitagabend die hohe Qualität seiner künstlerischen Arbeiten und das enorme handwerkliche Können, das ihm den Ehrennamen „fränkischer Michelangelo" eingebracht habe. Die Bildsprache Reinhart orientiere sich an den Wurzeln der europäischen Kunstgeschichte: an der Antike und der Ästhetik der klassischen Bildhauerei. „Das ist außergewöhnlich im Zeitalter der Fettecken und der zum Kunstwerk deklarierten Müllberge" sagte Liebel, der den Werdegang Reinhart schilderte, in dem Florenz, Carrara, Auguste Rodin und Marcel Duchamp wesentliche Rollen spielen - doch finde Reinhart längst zu eigenem Profil.
Die Ausstellung ist täglich außer montags von 10 bis 20 Uhr zu sehen.
wk
Ausgabe: Fränkischer Tag, Montag, 9. Juni 2008 / A